Home > Politik > Wie mir Herr Westerwelle sympathisch wurde..

Wie mir Herr Westerwelle sympathisch wurde..

Deutschland ist in Rage. Wie kann ein potentieller Außenminister sich so benehmen? Das soll unser repräsentieren? AU WEIA!


Vorangegangen ist eine Pressekonferenz am gestrigen Tage. Ein BBC-Reporter bat Herrn Westerwelle auf seine englisch gestellte Frage bezüglich der politischen Richtung auch mit Englisch zu beantworten. Herr Westerwelle verneinte dies jedoch und wies darauf hin, dass wir uns in Deutschland befinden und somit auch Deutsch gesprochen werde. Schließlich stellt man Herrn Obama auch keine spanische Frage. Ja auch das ist eine Weltsprache.

In diesem Sinne.. Weltsprache hin oder her. In Deutschland wird deutsch gesprochen. Ich persönlich finde es gut, dass Herr Westerwelle das einmal klar gemacht hat. Ob nun die fehlenden Englischkenntnisse der Grund waren oder ihm einfach nur das Fass übergelaufen ist, sei da hingestellt. Die Botschaft als Solches war gut und keineswegs peinlich!

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • Google Bookmarks
  • Technorati
  • Digg
  • del.icio.us
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • Blogosphere News
  • Yigg
  • eKudos
  • email
  • RSS
KategorienPolitik Tags:
  1. 29. September 2009, 15:44 | #1

    So wie der Herr Westerwelle das formuliert, bzw seine allgemeine Redensweise ist etwas unglücklich gewählt. Aber ich finde nicht, dass er einen kleinen “NPD Hauch” mitbringt.
    Ich sehe das genau wie er. Englisch ist zwar Weltsprache, aber der BBC Reporter ist in einer deutschen Pressekonferenz.
    Wenn ich Gast in einem anderen Land bin zB. Frankreich, dann muss ich mich auch mit meinem Schlechten französich durchkämpfen.
    Wenn allerdings Touristen aus anderen Ländern in deutschland sind, dann behühen die sich kein bisschen deutsch zu sprechen, nicht ein mal ein kleinen “Hallo”.
    Das Guido als Außenminister keine andere Sprache spricht als Deutsch ist traurig, dass stimmt. Aber ein “BBC-Reporter”, ein Journalist auf hohen Nieveau, der nur englsich sprechen kann ist auch kein guter Reporter.
    In USA würde man das Patriotismus nennen, in Deutschland heißt es “Ausländerfeindlichkeit”. Es wird immer wieder der Vergleich mit der Rechten Szene gesucht, wenn ein Deutscher solch eine Äußerung von sich lässt.
    Genau das selbse zur WM 2006, als jeder der eine Deutschlandflagge am Auto hatte gleich schräg angeguckt wurde.

  2. Der Geschäftsführer
    3. Dezember 2009, 22:36 | #2

    Wenn allerdings Touristen aus anderen Ländern in deutschland sind, dann behühen die sich kein bisschen deutsch zu sprechen, nicht ein mal ein kleinen “Hallo”.

    Na ja, wenn ich mir dann so manche “Real-Doku” Thema: Mal eben ohne Plan auswandern, weil is hip und man verdient ja mehr und alles wird gut … ohne Fremdsprachenkenntnisse dann in Abu Dabi beim Bewerbungsgespräch zu sitzen und dann in “Real-Doku” Thema: mir gommn zurück, weil des da kei spass gmmacht hat und zu Hause is eh besser … entäuscht ne nummer beim Jobcenter ziehen

    Deutsch hin oder her, ein ADM ohne Fremdsprachenkenntniss ist lächerlich und entäuschend, meine persönliche Meinung über diesen unfähigen Neoliberalen, der Kündigungsschutz und Rechte von Arbeitnehmern mit Überflüssig gleichsetzt und dessen einzige Befähigung zum Außenminister die selbe Partei wie Genscher sowie sein breites Lächeln sind, hier mal ohne weitere Tragweite erwähnt.

    Stellen wir eins klar, in Deutschland, Samoa und eingigen afrikanischen Staaten ist Deutsch Amtssprache. Bei deutschen Politikzusammentreffen ist Deutsch als Kommunikationsbefähigung erste Wahl, aber ein deutscher ADM, der sich über einen englisch sprechenden Reporter erregt, weil er als ADM nur ein lautes und aggressives Deutsch in die Ränge diktieren kann, gehört an den Stammtisch aber nicht ins Amt.

    Liberale Weltoffenheit präsentiert man nicht indem man angereisten Mitmenschen diktiert wie sie sich verbal mitzuteilen haben. Das beweist im Grunde nur einmal mehr unserer immer noch beleidigtes Ego, dass wir zwar als Touristen an der türkischen Riviera in aller Gemütlichkeit und durch ein gebrülltes Deutsch den unterbezahlten Kellner durchs Restaurant schreien können, aber ansonsten noch ne Menge zu lernen haben.

    In Japan wird auch keiner erwarten, dass Guido japanisch spricht, aber Englich kann er ja auch nicht, von daher sollte er für seine Amtszeit am besten von jeglichen Reisen ins Ausland absehen und die Leute lieber her kommen lassen…

    dann müssen Sie ja alle deutsch sprechen, und wer dann keinen Dolmetscher hat, Pech!

  3. 29. Dezember 2009, 12:32 | #3

    Davon aber mal abgesehen. Ich finde es gut, dass er erwartet, dass in Deutschland deutsch gesprochen wird, dass der Grund dafür vielleicht sehr eigennützig war sehr dahingestellt. Trotzdem unterstütze ich diese Ansicht im Grunde.

    Wenn er im Ausland ist, soll er Englisch sprechen hier muss er es nicht. Absolut in Ordnung.

  1. Bisher keine Trackbacks